Anforderung an die Kassabuchführung bei bargeldintensivem Verkehr

Die Anforderungen an Kassabücher hängen nicht von der kaufmännischen Buchführungspflicht, sondern letztlich einzig von der Art und Grösse, namentlich aber der Bargeldintensivität eines Betriebs ab.

Wird das Gebot der lückenlosen Erfassung des Bargeldverkehrs missachtet, so lässt sich der Erfolg des Unternehmens regelmässig im nachhinein nicht mehr genau ermitteln. Wohl vermögen Vorbücher oder Vorjournale die Aufgabe zu erleichtern; weil sie jedoch als solche nicht sämtliche Bareinnahmen und -auslagen erfassen, kann auf die zeitnahe Führung des Kassenbuchs nicht verzichtet werden.

Ein elektronisch bzw. EDV-geführtes Kassabuch wird steuerlich (nur) anerkannt, wenn die regelmässigen Saldierungen – verbunden mit einem Kassasturz – nachweislich vorgenommen wurden und sich die einzelnen Einträge, d. h. Datierung, Text, Betrag der Einnahme(n), Ausgabe(n) und Saldo nach deren Eingabe als (EDV-mässig) nicht überschreibbar, unauslöschlich und nicht unterdrückbar erweisen